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Maitre Villon op.6

für Violoncello solo und Stimme (Spieler und Sprecher in 1 Person) in 2 Sätzen:

Introduction
Kleine Liebesballade für Jeanne de Qué

komponiert für Vera Dickbauer zum Jugend-Musikwettbewerb „Gradus ad Parnassum“ 2008

Maître Villon ist ein innovatives Stück Cello-solo-Literatur für experimentierfreudige Spieler, und solche, die ihre eigene Stimme nicht scheuen. Das herkömmliche Cellospiel ist hier um allerlei Klopf-, Zupf.- und Strich-Effekte, und endlich sogar um das Instrument „Menschlicher Körper“ bereichert, der pfeift, stöhnt und grölt, und in der Liebesballade dann sogar über dem eigenen Spiel rezitiert – ein multi-tasking Stück sozusagen. Das farbenfrohe Erzählen einer bunten Rennaissance-Geschichte mit allen Mitteln, die ein Spieler und ein Instrument zusammen eben hergeben, das ist der Grundgedanke des Stücks, welches aller Poesie, Derbheit und Leidenschaft des bewegten Lebens von Francois Villon, dem französischen enfant terrible des ausgehenden Mittelalters nachspürt.

Aufführungsdauer: ca. 10min

 

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