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Triangles op.2

Eine Beziehungsgeschichte dreier Gegensätzlichkeiten

für Schlagwerk, Violine und Klavier, komponiert 2006

1.Satz – Was bitte ist ein Klavier?
2.Satz – Pavane für eine Hand voll Geister
3.Satz – Trommelfeuer

UA durch Johannes Pell, Georg Mittermüller und Christoph Ehrenfellner am Konservatorium Wien, 2006.

Die „unmögliche“ Verschiedenheit der Instrumentarien eines Schlagwerks, einer Violine und eines Klaviers ist allein durch deren Zusammentreffen schon Wirkstoff per se – wie menschliche Wesen gebärden sie sich, offen und heimlich kommunizierend! Der Rest ist Geschichte - oder das, was man, fände man Worte, ebenso gut erzählen könnte. Die traditionsbeladene Beziehung zwischen Violine und Klavier wird durch das Erscheinen des Neuen, Unbekannten sofort aus den Angeln gehoben und es beginnt ein Buhlen und Werben, begleitet vom beleidigten Groll des Übriggebliebenen. Jeder Satz bringt andere Affinitäten und Paarungen, die Triangel selbst ist Verwandler, fungiert gleichsam als magischer Zauberstab... Der Schluß in harmonischer Dreisamkeit führt das Stück endlich zu einem „unmoralischen“ Ende.

Aufführungsdauer ca. 20min

 

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